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Rudolf Steiner
Steiner, Rudolf: Begründer der Anthroposophie, * 27. 2. 1861 Kraljevec, Ungarn, † 30. 3. 1925 Dornach bei Basel; Goetheforscher (Herausgeber von Goethes naturwissenschaftlichen Schriften); versuchte eine Wissenschaft der geistigen Welt philosophisch zu begründen, mit besonderer Betonung der Intuition. Steiner wies neue Wege in der Schauspielkunst (Mysteriendramen), Baukunst, Malerei und Plastik (1913 Errichtung des Goetheanums in Dornach bei Basel, in dem sich die Freie Hochschule für Geisteswissenschaft befindet) und schuf die Bewegung für „Dreigliederung des sozialen Organismus" („Die Kernpunkte der sozialen Frage" 1919). Begründer derFreien Waldorfschulen und der Anthroposophischen Gesellschaft (1913). Autobiografie: „Mein Lebensgang" 1925.
Waldorfpädagogik
Der Waldorfpädagogische Ansatz strebt die Einheit von Körper, Seele und Geist im Menschen an. Die Waldorfpädagogik versteht sich wechselseitiger Prozess zwischen Erziehenden und den Heranwachsenden. Wesentliche Elemente der Pädagogik in den Waldorfkindergärten sind:
- freies Spiel
- geordnete räumlich-materielle Umgebung
- naturbelassene Spielmaterialien
- rhythmische Gliederung des Tages- und Jahreslaufes (u.a. gemeinsame Mahlzeiten)
- Vorbild und Nachahmung
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